{"id":497,"date":"2013-10-22T13:58:23","date_gmt":"2013-10-22T13:58:23","guid":{"rendered":"http:\/\/ankedomscheitberg.de\/?p=497"},"modified":"2013-10-22T13:58:23","modified_gmt":"2013-10-22T13:58:23","slug":"the-fifth-estate-das-komische-gefuhl-sich-in-einem-hollywoodfilm-wieder-zu-finden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/publizistin.anke.domscheit-berg.de\/?p=497","title":{"rendered":"The Fifth Estate &#8211; das komische Gef\u00fchl, sich in einem Hollywoodfilm wieder zu finden"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/ankedomscheitberg.de\/?attachment_id=779\" rel=\"attachment wp-att-779\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-779\" alt=\"Cover Inside WikiLeaks\" src=\"http:\/\/ankedomscheitberg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/220px-Inside_wikileaks_cover_de.jpg\" width=\"220\" height=\"334\" srcset=\"https:\/\/publizistin.anke.domscheit-berg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/220px-Inside_wikileaks_cover_de.jpg 220w, https:\/\/publizistin.anke.domscheit-berg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/220px-Inside_wikileaks_cover_de-198x300.jpg 198w\" sizes=\"(max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/><\/a>Es ist kein Geheimnis, dass ich mit Daniel Domscheit-Berg verheiratet bin und auch nicht, dass er drei Jahre lang als Nummer zwei von WikiLeaks gemeinsam mit Julian Assange WikiLeaks aufgebaut hat. \u00dcber diese Zeit schrieb mein Mann sich das <a title=\"Amazon - Inside Wikileaks\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Inside-WikiLeaks-Meine-gef%C3%A4hrlichsten-Website\/dp\/3430201217\" target=\"_blank\">Buch &#8222;Inside WikiLeaks&#8220;<\/a> von der Seele und eben jenes <a title=\"WP - Buch Inside WL\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Inside_WikiLeaks\" target=\"_blank\">Buch<\/a> floss (neben etlichen anderen Quellen) in das Drehbuch f\u00fcr einen Film von Dreamworks ein. Der Film hei\u00dft im Original <a title=\"Dreamworks - 5th Estate HP\" href=\"http:\/\/www.dreamworksstudios.com\/films\/the-fifth-estate\" target=\"_blank\">&#8222;The Fifth Estate&#8220;<\/a>, in Deutschland kommt er mit dem Titel &#8222;Inside WikiLeaks &#8211; die F\u00fcnfte Gewalt&#8220; \u00fcber Constantin Film in die Kinos. Er thematisiert am Beispiel der fr\u00fchen Geschichte von WikiLeaks die Macht des Internets, als neue Kraft neben Legislative, Exekutive und Judikative sowie den Medien als der vierten Gewalt. (<a title=\"Wikipedia 5th Estate\" href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/The_Fifth_Estate_%28film%29\" target=\"_blank\">Wikipediaeintrag zum Film<\/a>).<br \/>\n<div id=\"attachment_784\" style=\"width: 438px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/ankedomscheitberg.de\/?attachment_id=784\" rel=\"attachment wp-att-784\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-784\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-784  \" alt=\"mein Guerillaknitting beim 28C3 Kongress in Berlin - fast an der gleichen Stelle, wie am Filmset :-)\" src=\"http:\/\/ankedomscheitberg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/IMG_3222-e1382444166955-764x1024.jpg\" width=\"428\" height=\"574\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-784\" class=\"wp-caption-text\">mein Guerillaknitting beim 28C3 Kongress in Berlin &#8211; fast an der gleichen Stelle, wie am Filmset \ud83d\ude42<\/p><\/div><br \/>\nIn diesem Film wird mein Mann von Daniel Br\u00fchl, einem meiner Lieblingsschauspieler gespielt, gerade l\u00e4uft mit ihm in der Hauptrolle als Niki Lauda auch der Film Rush in den Kinos. Julian Assange wird dargestellt durch Benedict Cumberbatch, bekannt u.a. als Sherlock. Ich war schon bei den Dreharbeiten in Berlin beeindruckt, wie authentisch er erschien &#8211; in Gestik, Mimik und Dialekt &#8211; bis hin zum Aussehen (man muss den Film daher eigentlich unbedingt in der Originalfassung sehen!). Als Statistin habe ich in Berlin an drei Drehtagen mitgespielt als Kongressteilnehmerin der CCC Kongresse von 2008 und 2009, \u00fcbriggeblieben ist eine halbe Sekunde im Film, wo ich im Auditorium des gro\u00dfen Saales im BCC sitze (mal sehen, wer mich entdeckt ;-)). Es war faszinierend, mal so einen Dreh mitzuerleben, das ganze lief hochprofessionell ab, die Kulisse fand ich nah dran an den &#8222;richtigen&#8220; CCC Kongressen. Ich hab sogar ein wenig Guerillaknitting in das Set geschmuggelt, das ist auch authentisch, denn die gleichen Strickst\u00fccke waren schon auf richtigen CCC Kongressen im Einsatz (siehe Bild).<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Im Film kommt aber auch eine Figur vor, die meinen Namen tr\u00e4gt und von <a title=\"Wikipedia Alicia Vikander\" href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Alicia_Vikander\" target=\"_blank\">Alicia Vikander<\/a> gespielt wird. Leider hatte sie in Berlin keinen Auftritt, ich bin ihr also nicht begegnet, mein Schauspieler Alter-Ego h\u00e4tte ich schon gern kennengelernt.<\/p>\n<div id=\"attachment_788\" style=\"width: 785px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=uuOBaybruqg\" rel=\"attachment wp-att-788\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-788\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-788 \" alt=\"Screenshot Alicia Vikander YT onset Intervidw\" src=\"http:\/\/ankedomscheitberg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Bildschirmfoto-2013-10-22-um-14.21.34.png\" width=\"775\" height=\"526\" srcset=\"https:\/\/publizistin.anke.domscheit-berg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Bildschirmfoto-2013-10-22-um-14.21.34.png 775w, https:\/\/publizistin.anke.domscheit-berg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Bildschirmfoto-2013-10-22-um-14.21.34-300x204.png 300w, https:\/\/publizistin.anke.domscheit-berg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Bildschirmfoto-2013-10-22-um-14.21.34-768x521.png 768w\" sizes=\"(max-width: 775px) 100vw, 775px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-788\" class=\"wp-caption-text\">onset Interview Alicia Vikander beim The Fifth Estate Dreh (YouTube)<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: left;\">Ich fand es extrem schr\u00e4g, eine fremde, super junge und bildsch\u00f6ne Frau mich darstellen zu sehen. Sie trug meinen eigenen Schmuck (den hat meine Schwester eine begnadete <a title=\"HP Kathi\" href=\"http:\/\/www.schmiede-im-hof.de\/unikat.htm\" target=\"_blank\">Goldschmiedin mit Werkstatt in Kiel<\/a> geschaffen) und rote Strumpfhosen, so wie ich oft. Bei den Dreharbeiten bekam ich extra ein Verbot, rote oder orangene Sachen zu tragen, damit ich als kleine Statistin nicht den Farbcode von Alicia Vikander dopple. Die Ansage war: &#8222;You can wear whatever you want, as long as it does not look like typical you&#8220; &#8211; das ist gar nicht so einfach&#8230; Alicia hat in einem on set Interview ein paar Fragen zum Film beantwortet. Erst dort ist mir aufgefallen, dass sie sogar meinen Zickzackscheitel tr\u00e4gt :-). <a title=\"YT - Alicia Vikander On Set Interview\" href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=uuOBaybruqg\" target=\"_blank\">HIER<\/a> kann man es nachh\u00f6ren (oder Klick auf das Bild oben).<\/p>\n<p>Der Film ist an vielen Stellen nah an den wahren Begebenheiten dran, aber er erfindet auch Sachen, l\u00e4\u00dft andere weg, stellt Vieles vereinfacht dar oder anders als es war. Das betrifft die Rahmenhandlung und konkrete Aktivit\u00e4ten einzelner Protagonisten, Schaupl\u00e4tze des Geschehens oder auch Zeitr\u00e4ume, in denen etwas passierte. Ich kann und will keine Liste aller Details erstellen, in denen sich der Spielfilm von der Realit\u00e4t entfernt hat. Aber ein paar Punkte, die mich selbst betreffen, will ich doch erw\u00e4hnen, das erspart mir vielleicht ein paar Fragen danach, ob irgendein Umstand denn nun wirklich so war.<br \/>\n<strong><strong>Meine Position zu den Grenzen der Transparenz:<\/strong> <\/strong>Richtig ist, dass ich die Ver\u00f6ffentlichung der privaten Mitgliederadressen einer britischen Rechtsradikalenpartei nicht in Ordnung fand, weil ich der Meinung war (und bin), dass damit Menschen gef\u00e4hrdet werden, auch Unbeteiligte wie Familienangeh\u00f6rige und Kinder. Bei aller Ablehnung von rechtsradikalem Gedankengut, die ich uneingeschr\u00e4nkt teile, diese Art der Ver\u00f6ffentlichung ist in meinen Augen einfach keine geeignete Ma\u00dfnahme, um dagegen vorzugehen. Ich vertrat aus gleichem Grund fr\u00fch die Meinung, dass Transparenz nicht um ihrer selbst Willen einen Wert hat und nicht in jedem Fall mehr Transparenz grunds\u00e4tzlich besser ist. Es gibt diesen schmalen Grat zwischen notwendiger Transparenz aus \u00f6ffentlichem Interesse auf der einen Seite und Verletzung der Privatsph\u00e4re einzelner &#8211; bishin zu ihrer pers\u00f6nlichen Gef\u00e4hrdung auf der anderen. Diese Linie ist nicht einfach zu ziehen, aber sie muss gezogen werden. Assange sprach zwar von schadensbegrenzenden Ma\u00dfnahmen, faktisch fanden aber so gut wie nie welche statt. WikiLeaks stand und steht immer noch f\u00fcr radikale Vollver\u00f6ffentlichung &#8211; um jeden Preis. Ich halte das f\u00fcr verantwortungslos &#8211; unabh\u00e4ngig davon, dass ich Whistleblowing und Leaking f\u00fcr unabdingbar halte &#8211; als Korrektive in Demokratien, die keineswegs immun gegen extreme Fehlentwicklungen sind, Fehlentwicklungen, die die Demokratie sogar selbst im Kern ersch\u00fcttern k\u00f6nnen. Am NSA Skandal haben wir genau das erlebt. Wir k\u00f6nnen aber gerade an der Art und Weise der Ver\u00f6ffentlichung der NSA Leaks auch sehen, wie Edward Snowden bewu\u00dft diese Grenze ziehen wollte und eben nicht einfach alles ver\u00f6ffentlichte, was er auf seiner Festplatte hatte.<br \/>\n<strong>Mein Verh\u00e4ltnis zu Julian:<\/strong> Nein, Julian hat uns nie bei einem intimen Beisammensein gest\u00f6rt. Genau genommen, ist mir Julian nie begegnet. Ich habe Daniel erst sp\u00e4ter kennengelernt, im Februar 2010, kurz vor der Ver\u00f6ffentlichung des Collateral Murder Videos durch WikiLeaks. Was stimmt: Auch wenn der Tweettext im Wortlaut anders war (sehr viel wortreicher) ich entdecke den <a title=\"YT - 140 sekunden \" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=e5acGWVNcEQ\" target=\"_blank\">Tweet, in dem Assange mich mit dem CIA und meinen Mann mit dem FBI assoziierte<\/a> und war ganz im realen Leben entr\u00fcstet. Ich habe unz\u00e4hlige Male hinter meinem Mann gestanden und die Chats der beiden verfolgt, in denen Assange meinem Mann die w\u00fcstesten Unterstellungen schrieb. Nein, ich war kein Fan des Kommunikationsstils von Assange. Seine permanenten Unterstellungen, mich und meinen Mann betreffend, Drohungen diverser Art, immer wieder falsche Behauptungen &#8211; das nervt auf die Dauer, vor allem, wenn Dritte diese Dinge weiterverbreiten, ohne sie zu hinterfragen. Das ganze hat zum Gl\u00fcck abgenommen, es gibt doch nicht mehr so viele, die alles f\u00fcr bare M\u00fcnze nehmen, was Julian kommuniziert. Es hat sich inzwischen wohl zu oft wiederholt, dass er Mitstreiter diskreditiert, die es wagen, Kritik zu \u00e4u\u00dfern. Zuletzt hatten das Unterst\u00fctzer der WikiLeaks Partei in Australien ja erleben d\u00fcrfen, <a title=\"WACA Statements for activists leaving WLP\" href=\"http:\/\/waca.net.au\/resignations-from-the-wikileaks-party-statements\/#more-1516\" target=\"_blank\">die nach gro\u00dfen innerparteilichen Defiziten in Transparenz und demokratischen Grundprinzipien die Partei verlie\u00dfen<\/a>.<br \/>\n<strong>Meine Rolle als Freundin von Daniel:<\/strong> ich bin 20 Jahre \u00e4lter als mein schauspielendes Alter Ego &#8211; eine Frau, die 10 Jahre \u00e4lter ist, pa\u00dfte wohl nicht in Hollywood Clich\u00e9s, sie mu\u00dfte daher 10 Jahre j\u00fcnger sein als mein Mann. Offenbar nicht so schlimm, denn beim Getogether nach der deutschen Premiere hielt mich ein Journalist f\u00fcr Alicia Vikander :-). Apropos Stereotype &#8211; Immerhin wurde eine fr\u00fchere Drehbuchfassung noch einmal ge\u00e4ndert, denn da h\u00e4tte ich in Frauenzeitschriften bl\u00e4tternd neben einem erkaltenden Candlelightdinner mit Kaminfeuer stundenlang auf Daniel gewartet &#8211; die typische Heimchenfrau.\u00a0Jeder, der mich auch nur ansatzweise kennt, h\u00e4tte sich dar\u00fcber totgelacht. Im tats\u00e4chlichen Film warte ich zwar immer noch und das Essen wurde tats\u00e4chlich kalt, aber die Kerzen und das Kaminfeuer sind wenigstens verschwunden und die Frauenzeitschriften durch einen Laptop ersetzt (mit Piratenparteiaufkleber!). Immerhin. Im realen Leben habe ich damals gar keine Braten gekocht, wir holten uns \u00f6fter Nudeln vom Lieblingsitaliener und die wurden nie kalt. Im realen Leben hat sich damals Daniel aber tats\u00e4chlich kaum von seinem Laptop entfernt. Einen Tag-Nacht-Rhytmus gab es nicht. Oft schlief ich ein w\u00e4hrend Daniel im Bett neben mir sa\u00df, den Laptop auf dem Scho\u00df und noch mit WikiLeaks besch\u00e4ftigt war &#8211; die halbe Nacht. Ich fand seine Arbeit wichtig, also war das auch okay.<br \/>\n<div id=\"attachment_790\" style=\"width: 560px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/54410730@N07\/5038760513\/in\/photolist-8FfXXg-8FfWzZ-8Fg3n2-8Fj4zU-8Fj9Lb-8FfSyF-8FfUAX-8FfU7Z-8FfUiV-8Fjck9-8Fg12p-8FFxpv-8FFzFv-8FFzZx-8FJMNy-6TEdQp-8FFyKg-8FFz7t-8FJKEd-8FJMnL-8FFzm4-8FJLns-8FFy2P-8FJJwY-8FJMEY-8FFzhK-8FJKUA-8FJKzq-8FFxAp-8FJKKs-8FJJHd-8FJL8E-8FFxLH-8FFxRH-8FFAWg-6TJdEY-8FFztt-8FFzea-8FJMzE-8FFxar-8FFxVH-8FFAsp-8FJLc5-8FFysV-8FFzCi-8FJKam-8FJL3E-8FFzxc-6TEdzn-8FFyX2-6TEdEt\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-790\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-790  \" alt=\"2. Gov20 Barcamp (2010), credit: Henning Schacht\" src=\"http:\/\/ankedomscheitberg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Bildschirmfoto-2013-10-22-um-15.01.11.png\" width=\"550\" height=\"364\" srcset=\"https:\/\/publizistin.anke.domscheit-berg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Bildschirmfoto-2013-10-22-um-15.01.11.png 785w, https:\/\/publizistin.anke.domscheit-berg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Bildschirmfoto-2013-10-22-um-15.01.11-300x199.png 300w, https:\/\/publizistin.anke.domscheit-berg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Bildschirmfoto-2013-10-22-um-15.01.11-768x509.png 768w\" sizes=\"(max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-790\" class=\"wp-caption-text\">Open Government Keynote beim 2. Gov20 Barcamp (2010), credit: Henning Schacht<\/p><\/div><br \/>\n<strong>Als Berufst\u00e4tige und Aktivistin:<\/strong> ich habe nie bei EDS gearbeitet, war also auch nie Arbeitskollegin von Daniel. Ich habe allerdings bei \u00e4hnlichen Firmen gearbeitet, u.a. 9 Jahre bei Accenture, einem EDS Wettbewerber. Etwa zu der Zeit, als Daniel erstmalig zu WikiLeaks stie\u00df &#8211; also mehr als 2 Jahre bevor wir uns trafen, begann ich, mich intensiv mit demokratischen Fragen und der Transparenz von Verwaltung zu befassen. Als ich Daniel kennenlernte, war ich schon lange selbst zu Open Government aktiv, hatte das <a title=\"HP Gov20.de\" href=\"http:\/\/www.gov20.de\" target=\"_blank\">Government 2.0 Netzwerk Deutschland<\/a> mitgegr\u00fcndet, das <a title=\"Mixxt - OpenGov Barcamp Berlin\" href=\"http:\/\/gov20camp-berlin.mixxt.de\/\" target=\"_blank\">Open Government Barcamp in Deutschland initiiert<\/a> u.a.. Alles das kommt im Film nicht vor. Es ging dort allerdings auch nicht um meine Person sondern um WikiLeaks, also ist das schon okay. Aber es ist f\u00fcr einen selbst trotzdem seltsam sich in einer Rolle gespielt zu sehen, die fast nichts von dem hat, von dem man denkt, dass es einen besonders ausmacht.<br \/>\nDas sind so die Sachen, die mir jetzt noch einfallen. Man k\u00f6nnte sich dar\u00fcber aufregen, ebenso wie \u00fcber andere Abweichungen vom realen Leben, aber das w\u00e4re unpassend, denn dieser Film ist kein Dokumentarfilm sondern ein Hollywoodspielfilm (zum Beispiel glaubt hoffentlich kein Mensch, das WikiLeaks Team h\u00e4tte JEMALS Skype verwendet&#8230;).<br \/>\n<div id=\"attachment_780\" style=\"width: 628px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/ankedomscheitberg.de\/?attachment_id=780\" rel=\"attachment wp-att-780\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-780\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-780\" alt=\"Da waren sie noch ein Team: Julian Assange und Daniel Domscheit-Berg, by Jacob Appelbaum\" src=\"http:\/\/ankedomscheitberg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Assange_Domscheit-Berg.jpg\" width=\"618\" height=\"492\" srcset=\"https:\/\/publizistin.anke.domscheit-berg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Assange_Domscheit-Berg.jpg 618w, https:\/\/publizistin.anke.domscheit-berg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Assange_Domscheit-Berg-300x239.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 618px) 100vw, 618px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-780\" class=\"wp-caption-text\">Da waren sie noch ein Team: Julian Assange und Daniel Domscheit-Berg, by Jacob Appelbaum<\/p><\/div><br \/>\nDer Film hatte die fast unm\u00f6gliche Aufgabe zu bew\u00e4ltigen, das komplexe Spannungsfeld von Weltpolitik, Untergrund und zwischenmenschlichen Konflikten widerzuspiegeln, in dem sich mein Mann, Julian Assange und andere Beteiligte befanden, darunter der anonym gebliebene &#8222;Architekt&#8220;. Im Film hei\u00dft er &#8222;Markus&#8220; und wird hervorragend gespielt von Moritz Bleibtreu. &#8222;Markus&#8220; hatte die Software f\u00fcr die neue Submission Plattform programmiert und beim Weggang von WikiLeaks an sich genommen, weil er das von ihm geschaffene Werkzeug Julian nicht l\u00e4nger \u00fcberlassen wollte. Das ist auch einer der Momente, der im Film ganz anders r\u00fcberkommt, da sieht es so aus, als w\u00fcrde mein Mann die Submission Plattform zerst\u00f6ren. Nun ja.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/ankedomscheitberg.de\/?attachment_id=793\" rel=\"attachment wp-att-793\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-793\" alt=\"Birgitta Jonsdottir\" src=\"http:\/\/ankedomscheitberg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Birgitta_Jonsdottir_.jpg\" width=\"240\" height=\"294\" srcset=\"https:\/\/publizistin.anke.domscheit-berg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Birgitta_Jonsdottir_.jpg 300w, https:\/\/publizistin.anke.domscheit-berg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Birgitta_Jonsdottir_-245x300.jpg 245w\" sizes=\"(max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/><\/a>Auch <a title=\"WP - Birgitta Jonsdottir - deutsch\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Birgitta_J%C3%B3nsd%C3%B3ttir\" target=\"_blank\">Birgitta Jonsdottir<\/a> spielt im Film eine Rolle, sie ist Aktivistin und Parlamentarierin in Island, Vork\u00e4mpferin f\u00fcr IMMI &#8211; die Icelandic Modern Media Initiative und jetzt Vorsitzende der Piratenpartei in Island. In 2011 habe ich sie f\u00fcr das Government 2.0 Barcamp interviewed &#8211; wer das lesen will: <a title=\"gov20.de - Birgitta Interview ADB\" href=\"http:\/\/www.gov20.de\/jonsdottir-lessons-from-iceland\/\" target=\"_blank\">HIER<\/a>. Birgitta ist ein gro\u00dfartiger Mensch und personifiziert die gesellschaftlichen Ver\u00e4nderungsm\u00f6glichkeiten durch ein einzelnes Individuum. Sie hat in Island vieles ver\u00e4ndern k\u00f6nnen und ist immer noch dabei.<br \/>\nDie Geschichte von WikiLeaks ist nicht einfach erz\u00e4hlt, es gibt kein schwarz-wei\u00df dabei, obwohl so viele diese Interpretation gern versuchen. Kann ein Hollywoodfilm es schaffen, diese Komplexit\u00e4t fair und differenzierend abzubilden? Ich habe auch nach zweimaligem Ansehen des Films keine abschlie\u00dfende Antwort darauf, aber ich teile die Bewertung einiger, es sei ein Anti-Assange Film, \u00fcberhaupt nicht. Ich finde, dass der Film nichts besch\u00f6nigt aber er wertet auch nichts von den gro\u00dfartigen Beitr\u00e4gen sowohl der Person Julian Assange als auch der Organisation WikiLeaks ab. Leaking ist erst durch WikiLeaks zu einer Art &#8222;Kulturtechnik&#8220; der digitalen Gesellschaft geworden, ein Akt der Selbstverteidigung, wenn grundlegende Werte und Rechte verletzt werden.<br \/>\nDurch den Film werden nun hoffentlich viele wichtige Leaks bekannter, die in unseren Medien eine untergeordnete oder gar keine Rolle spielten (Steuerschiebereien der Superreichen, staatliche Korruption in Kenia, Scientology Machenschaften, u.v.a.). Es ist ja nicht wahr, dass WikiLeaks sich vor allem auf US Leaks fokussiert hat &#8211; jedenfalls f\u00fcr die ersten Jahre stimmt das nicht. Aber auch die gro\u00dfen Leaks zu US-milit\u00e4rischen Eins\u00e4tzen in Afghanistan und Irak haben Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen in bis dahin unbekannten Ma\u00dfst\u00e4ben erkennbar gemacht. Alles das zeigt der Film und diese Botschaften sind wichtig. Wichtig ist aber auch die Erkenntnis, dass Macht und Publicity korrumpierbar machen und Menschen Gefahr laufen, ihren eigenen Werten zuwider zu handeln. Das zu verhindern, braucht es gute Strukturen, die auf Transparenz und demokratischen Prinzipien auch im Inneren der Organisation aufbauen. Was passiert, wenn zu schneller und vielleicht auch zu gro\u00dfer Erfolg einer einst sehr kleinen Plattform in Kombination mit der Dominanz ihres Gr\u00fcnders das Entstehen solcher Strukturen verhindert, kann man an WikiLeaks sehen. Diese Botschaft ist eine Warnung an NGOs und Initiativen, die sich \u00e4hnlichen Herausforderungen ausgesetzt sehen, man kann sehr viel daraus lernen.<br \/>\nEin breiteres Publikum als je zuvor kann sich durch den Film mit diesen wichtigen Themen der Gegenwart auseinandersetzen &#8211; der Rolle von Whistleblowing, Transparenz und Journalismus. Aber auch der Verantwortung jedes Menschen, der Wind bekommt von miesen Machenschaften und in dessen Hand es liegt, etwas zur Beseitigung dieses Mi\u00dfstandes zu unternehmen. Das betrifft uns alle und unsere eigene Rolle als potenzielle Ver\u00e4nderer in einer digitalen Gesellschaft, in der wir alle viel mehr Macht haben (k\u00f6nnen) als das je zuvor m\u00f6glich war.<br \/>\nSeine <strong>Weltpremiere <\/strong>hatte der Film als<strong> Auftakt beim Filmfestival in Toronto<\/strong> Anfang September, <strong>in Deutschland war gestern, am 21.10.13 Premiere<\/strong> in Berlin, <strong>ab 31. Oktober kommt er in unsere Kinos<\/strong>. Der Trailer ist schon zu sehen, Insider werden das Tacheles und einige andere Orte in Berlin erkennen (Video abspielen durch Klick auf das Bild). Ich hoffe, Zuschauer nehmen den Film als das was er ist &#8211; ein spannender Hollywood Film rund um ein hochaktuelles Thema, der auf Tatsachen aufbaut aber KEIN Dokumentarfilm oder Tatsachenbericht ist. Vor allem aber sollte er ein Appell sein an uns alle, uns f\u00fcr die Verteidigung demokratischer Grundrechte und gegen alle Arten Mi\u00dfst\u00e4nde auch ganz pers\u00f6nlich einzusetzen.<br \/>\nIm Trailer spricht Julian Assange zum Schluss:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Du willst die Wahrheit wissen? Finde sie selbst heraus. Davor haben sie Angst. Vor DIR.&#8220; &#8211;<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Du bist die F\u00fcnfte Gewalt<\/strong>. Das ist f\u00fcr mich die wichtigste Botschaft des Films. Deshalb sollten ihn viele Menschen sehen, um genau das zu verstehen und um es nie mehr zu vergessen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ZT1wb8_tcYU\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-498\" alt=\"Screenshot Trailer The Fifth Estate\" src=\"http:\/\/ankedomscheitberg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Bildschirmfoto-2013-07-29-um-01.23.51.png\" width=\"713\" height=\"559\" srcset=\"https:\/\/publizistin.anke.domscheit-berg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Bildschirmfoto-2013-07-29-um-01.23.51.png 713w, https:\/\/publizistin.anke.domscheit-berg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Bildschirmfoto-2013-07-29-um-01.23.51-300x235.png 300w\" sizes=\"(max-width: 713px) 100vw, 713px\" \/><\/a><br \/>\n<strong>Noch ein Wort zur Premiere:<\/strong><br \/>\nIch fand es gro\u00dfartig, Familie und so viele gute Freunde und Wegbegleiter dort zu sehen &#8211; Ihr habt uns den Abend leichter gemacht! Dieser ganze Kram mit Rotem Teppich, Blitzlichtgewitter, Interviewmarathon und dem Gef\u00fchl, auf dem Silbertablett serviertes Freiwild f\u00fcr jeden zu sein, der schon immer mal eine wie auch immer geartete Meinung \u00fcber einen \u00e4u\u00dfern wollte, das war alles schwer zu ertragen. Was die n\u00e4chsten Wochen f\u00fcr uns bringen, wissen wir nicht. Aber wir wissen Euch an unserer Seite und das hilft \ud83d\ude42 Danke!<br \/>\n<div id=\"attachment_778\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/ankedomscheitberg.de\/?attachment_id=778\" rel=\"attachment wp-att-778\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-778\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-778 \" alt=\"Red Carpet - Inside WikiLeaks Premiere Berlin\" src=\"http:\/\/ankedomscheitberg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Foto-11.jpg\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/publizistin.anke.domscheit-berg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Foto-11.jpg 800w, https:\/\/publizistin.anke.domscheit-berg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Foto-11-300x225.jpg 300w, https:\/\/publizistin.anke.domscheit-berg.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Foto-11-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-778\" class=\"wp-caption-text\">Vorn von links nach rechts: Bruno Kramm, ich, Cornelia Otto, Christiane Schinkel &#8211; und ganz rechts im Bild mein Vater :-), in der zweiten Reihe Daniel<\/p><\/div><br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<strong>Update 1:\u00a0<\/strong><br \/>\nFast drei Jahre nach Erscheinen des Buches &#8222;Inside WikiLeaks&#8220; &#8211; das eine der Grundlagen f\u00fcr das Drehbuch zum Film wurde &#8211; kam eine interessante Hintergrundgeschichte ans Licht. Offensichtlich hatte Julian Assange im Januar 2011 David House, einen Unterst\u00fctzer aus dem engsten Kreis von Chelsea Manning, nach Berlin in unsere Wohnung geschickt, um dort das Manuskript des Buches zu stehlen. <a title=\"Wired - David House Story \" href=\"http:\/\/www.wired.com\/threatlevel\/2013\/10\/assange-house\/all\/\" target=\"_blank\">David House selbst hat dem US Magazin Wired diese Geschichte erz\u00e4hlt<\/a>. Im Januar 2011 stand er tats\u00e4chlich unangemeldet vor unserer T\u00fcr, kam rein und unterhielt sich eine ganze Weile beim Tee mit uns. Er verhielt sich damals beunruhigend merkw\u00fcrdig. So fing er an, ungefragt und schnell in unserer Wohnung von Raum zu Raum zu wandern, w\u00e4hrend mein Mann kurz auf Toilette war. Als er auch das Arbeitszimmer meines Mannes betreten wollte, habe ich mich ihm in den Weg gestellt und die T\u00fcr geschlossen. Schlie\u00dflich kannte ich ihn \u00fcberhaupt nicht pers\u00f6nlich und zu F\u00fchrungen in der Wohnung m\u00f6chte ich immer noch selbst einladen. David H. stellte auch komische Fragen, z.B. ob wir einen Hund h\u00e4tten und solche Sachen. Das alles hatte mich sehr irritiert, aber irgendwann denkt man nicht weiter dran. Bis man dann die Geschichte im Wired liest &#8211; drei Jahre sp\u00e4ter und sich keine weiteren Fragen mehr stellt&#8230;<br \/>\n<strong>Update 2: Ein paar Berichte zum Film verlinkt:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a title=\"Focus - DDB Interview InsideWL\" href=\"http:\/\/www.focus.de\/kultur\/kino_tv\/tid-34434\/domscheit-berg-zu-inside-wikileaks-ich-war-nie-julian-assanges-juenger-der-ich-im-film-bin_aid_1145285.html\" target=\"_blank\">Interview DDB mit Focus Online<\/a> vom 01.11.2013<\/li>\n<li><a title=\"FZ - Inside WL Movie\" href=\"http:\/\/www.fuldaerzeitung.de\/artikelansicht\/artikel\/1073817\/ueberregional+kultur1\/inside-wikileaks--politthriller-uber-die-g\" target=\"_blank\">Fuldaer Zeitung<\/a> vom 01.11.2013<\/li>\n<li><a title=\"Kompa zu Inside WL Movie\" href=\"http:\/\/www.kanzleikompa.de\/2013\/11\/03\/inside-wikileaks-die-fuenfte-gewalt\/\" target=\"_blank\">Markus Kompa in seinem Blog<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Carta - Bruno Kramm zu InsideWL movie\" href=\"http:\/\/www.carta.info\/65831\/filmkritik-inside-wikileaks-eine-ode-an-die-transparenz\/\" target=\"_blank\">Bruno Gerd Kramm bei Carta <\/a><\/li>\n<li><a title=\"Stuttgarter Zeitung zu Inside WL movie\" href=\"http:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.inside-wikileaks-der-einsame-missionar.326a7feb-511e-40cc-8a01-db1a4c33e886.html\" target=\"_blank\">Stuttgarter Zeitung <\/a>vom 31.10.2013<\/li>\n<li><a title=\"DRadio Kultur zu Inside WL Movie\" href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/filme\/2302877\/\" target=\"_blank\">Deutschlandradio Kultur<\/a> vom 31.10.2013<\/li>\n<li><a title=\"SWR - Inside WL Movie\" href=\"http:\/\/www.swr.de\/landesschau-aktuell\/filmkritik-inside-wikileaks\/-\/id=396\/nid=396\/did=12301098\/rm8maj\/\" target=\"_blank\">SWR<\/a> vom 29.10.2013<\/li>\n<li><a title=\"BR - Inside WL movie\" href=\"http:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/sendungen\/kulturwelt\/inside-wikileaks-die-fuenfte-gewalt-100.html\" target=\"_blank\">Bayerischer Rundfunk<\/a> vom 29.10.2013<\/li>\n<li><a title=\"TS - Inside WL Movie\" href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/im-kino-inside-wikileaks-die-fuenfte-gewalt-maenner-die-auf-rechner-starren\/9002436.html\" target=\"_blank\">Tagesspiegel<\/a> vom 29.10.2013<\/li>\n<li><a title=\"dpa - Inside WL Movie\" href=\"http:\/\/www.hellwegeranzeiger.de\/unterhaltung\/kino\/filmbesprechung\/Fordert-den-Zuschauer-nbsp-Inside-Wikileaks;art613,2172907\" target=\"_blank\">dpa Text<\/a> vom 28.10.2013<\/li>\n<li><a title=\"ttt - Inside WL Movie\" href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/wissen-kultur\/ttt\/sendung\/rbb\/polit-thriller-100.html\" target=\"_blank\">ttt bei Das Erste<\/a> vom 28.10.2013<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/183e1cc1f61e4e5a976e41461e9a77b6\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist kein Geheimnis, dass ich mit Daniel Domscheit-Berg verheiratet bin und auch nicht, dass er drei Jahre lang als Nummer zwei von WikiLeaks gemeinsam mit Julian Assange WikiLeaks aufgebaut hat. \u00dcber diese Zeit schrieb mein Mann sich das Buch &hellip; <a href=\"https:\/\/publizistin.anke.domscheit-berg.de\/?p=497\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[2,8],"tags":[21,33,41,62,63,75,129,133,138,147,189,219,262,263,264],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/publizistin.anke.domscheit-berg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/497"}],"collection":[{"href":"https:\/\/publizistin.anke.domscheit-berg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/publizistin.anke.domscheit-berg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/publizistin.anke.domscheit-berg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/publizistin.anke.domscheit-berg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=497"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/publizistin.anke.domscheit-berg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/497\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/publizistin.anke.domscheit-berg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=497"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/publizistin.anke.domscheit-berg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=497"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/publizistin.anke.domscheit-berg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=497"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}